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Abteilungsversammlung 2018 Enzweihingen

Die Abteilung Enzweihingen der Feuerwehr Vaihingen blickt auf ein durchschnittliches Jahr zurück – Kreisbrandmeister Dorroch nimmt verschiedene Beförderungen vor.

Unter neuer Führung war man ins Jahr 2018 gestartet. Abteilungskommandant Tobias Waldbauer und sein Stellvertreter Florian Behling haben sich gut in ihr neues Amt eingearbeitet. Größere Einsätze blieben aus.
Mit 41 Einsätzen in 2018 beendete die Feuerwehr ihr Berichtsjahr. Neben mehreren Verkehrsunfällen, die zum Teil dramatisch endeten, war man mit mehreren Klein- und Mittelbränden beschäftigt. Eine Person konnte aufgrund des raschen Eingreifens der Enzweihinger Kameraden vor dem Erstickungstot aufgrund Rauchentwicklung bewahrt werden.
Bei den Übungen konzentrierte man sich auf unterschiedlichen Szenarien wie Brände und Verkehrsunfälle, aber auch auf den Wassereinsatz mitsamt Boot. Zwei recht große Übungen an Industrieanlagen standen ebenfalls im Dienstplan. Hierzu wurden neben dem DRK auch weitere Abteilungen hinzugezogen, um die gestellten Aufgaben auf abarbeiten zu können.
Die Mannschaftsstärke der Abteilung Enzweihingen beträgt mit 52 aktiven Einsatzkräften einen durchaus beachtlichen Stand. Hinzu kommen noch 6 Kameraden/Innen der Jugendfeuerwehr. Die Altersabteilung rundet mit einer Mannschaftsstärke von 22 Personen das Bild ab.
Der Ausbildungsstand der Enzweihinger Kameraden, ist laut Waldbauer auf einem beachtlichen Niveau. Dieser solle aber in Zukunft dennoch weiter ausgebaut werden, damit im Ernstfall die Automatismen greifen.
Es standen noch mehrere Beförderungen einiger Kameraden an, die Kreisbrandmeister Andy Dorroch durchführte.
Dorroch sprach in seinem Grußwort unter anderem zwei Punkte an, die ihm wichtig sind und in Zukunft umgesetzt werden sollen. Erstens die Ausbildung der Feuerwehrkameraden im Landkreis. Diese soll weiterhin vorangetrieben werden. Und zweitens das Wechsellader-Konzept. Hierbei sollen verschiedene Abrollbehälter, über einige ausgewählte Standorte im Landkreis verteilt werden, die bei bestimmten Einsatzlagen dann entsprechend hinzugezogen werden. In Vaihingen steht schon der Gefahrgutwechsellader. Ein weiterer für die Wasserversorgung soll in naher Zukunft beschafft werden.
Ortsvorsteher Matthias Siehler bedankte sich für die ständige Einsatzbereitschaft im Namen des Ortschaftsrats und der Bevölkerung und sprach seinen Stolz aus. Ein weiterer Dank galt den Übungsvorbereitern und Führungskräften. Aus seiner Sicht ist es sehr beruhigend eine solch starke Mannschaft hier am Ort zu haben. Er berichtete kurz über die in Enzweihingen anstehenden Aktivitäten, an denen auch die Feuerwehr beteiligt sein wird.
Zum Abschluss der Versammlung sprach Waldbauer gegenüber seiner Mannschaft und seinem Stellvertreter Behling seinen Dank aus, dass diese in den Übungen und Einsätzen so zusammengestanden haben, und auch ihm den Einstieg in sein neues Amt so leicht gemacht hätten.
An den offiziellen Teil schloss sich ein kameradschaftlicher Ausklang an, getreu nach Waldbauers Motto: „Kameradschaft zählt!“

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Weihnachtsmarkt in Kleinglattbach

WeihnachtsmarktAm 01.12.2018 fand in der Seegasse in Kleinglattbach der 19. Weihnachtsmarkt statt. Die Feuerwehr Vaihingen an der Enz Abteilung Kleinglattbach war traditionsgemäß mit ihrem bewährten Angebot Kartoffelsuppe, Glühmost und hausgemachtem Gsälz (Verkehrsbezeichnung: Fruchtaufstrich) mit einem Stand vertreten. Bei eher frühlingshaften Temperaturen aber trockenem Wetter war der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr gut besucht und unser Angebot wurde wieder reichlich wahrgenommen. Wir danken allen Helfern, insbesondere den Köchinnen von Gsälz und Kartoffelsuppe sowie den zahlreichen Besuchern auf unserem Stand.

 

Weihnachtsmarkt 2Weihnachtsmarkt 4Weihnachtsmarkt 11

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Kleinglattbach Abteilunsversammlung 2018

P1050238Abteilungskommandant Frank Gutjahr eröffnete um 19.30 Uhr die diesjährige Abteilungsversammlung. Neben den anwesenden Kameradinnen und Kameraden konnte er den Ortsvorsteher Eberhard Berg und den Stadtkommandanten Thomas Korz begrüßen. Oberbürgermeister Maisch ließ sich entschuldigen, ließ aber seinen Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr ausrichten. 29 Einsätze waren seit der letzten Abteilungsversammlung zu bewältigen, wovon 7 noch in  2017 abgearbeitet wurden. Aktuell verrichten 27 aktive Feuerwehrangehörige Ihren Dienst, davon 4 Frauen, 10 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 4 Mitglieder in der Altersabteilung. 16 Gesamtwehrübungen, 9 Sonderdienste, 12 Fahrdienste und 10 Medic Dienste wurden

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Auszeichnung "Partner der Feuerwehr"

Am 16. September 2018 wurde beim Tag der offenen Tür der Abteilung Ensingen, der Gärtnerei Müller aus Ensingen die Auszeichnung vom DFV "Partner der Feuerwehr" verliehen. Mit dieser Urkunde sollen Arbeitgeber ausgezeichnet werden, die in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese bei der Ausübung ihrer Feuerwehrpflichten unterstützen. Die Gärtnerei Müller ermöglicht es 3 Kameraden der Abteilung Ensingen, während der Arbeitszeit an Feuerwehreinsätzen teilzunehmen. Da es für die Feuerwehren in der heutigen Zeit nicht einfach ist, diese Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte sicherzustellen, sind wir hierfür sehr dankbar.

Übergabe Partner der Feuerwehr

 

Weitere Informationen zur Aktion "Partner der Feuerwehr" des deutschen Feuerwehr Verbands.

 

 

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12. SkyRun MesseTurm Frankfurt

Messeturm Zum ersten Mal nahm die Feuerwehr Vaihingen mit sechs Aktiven am 10.06.2018 am Skyrun in Europas höchstem Treppenhaus in Frankfurt teil. Hier gilt es den Messeturm Frankfurt mit seinen 61 Stockwerken, 1202 Stufen und 222 Höhenmetern zu bezwingen. Das Teilnehmerfeld bestand aus 173 internationalen Feuerwehrteams. Das Team mit Kai Salzmann, Marcel Kruse und Martin Eitel startete mit kompletter Feuerwehrbekleidung sowie unangeschlossener Atemschutzmaske und erreichte den 14. Platz. Susanne Fehl, Thomas Mauch und Uwe Setzer starteten auch mit kompletter Feuerwehrbekleidung und angeschlossenem Atemschutz und belegte Platz 85. Seit November 2017 fanden die Vorbereitungen für den Treppenhauslauf in den Weinbergen von Gündelbach statt.

 MesseturmBlick von oben Urkunde Urkunde

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Neues Löschgruppenfahrzeug für die Abteilung Ensingen

 

Am 07. Juni 2018 fuhr eine Delegation der Feuerwehr Vaihingen an der Enz nach Hohenlinden zu der Firma Lentner, um die Abnahme des neuen LF 10 der Abteilung Ensingen durchzuführen. Hierzu wurden lange Checklisten abgearbeitet, die gefundene Abweichungen dem Verantwortlichen der Firma Lentner erläutert und direkt vor Ort beseitigt.                                                                                                                                                                                                                                              

 

Einen Tag später reisten weitere Kameraden nach Hohenlinden, um an der Einweisung des neuen LF 10 teilzunehmen. Nachdem alle Fragen geklärt waren, konnte am Nachmittag die Heimreise nach Ensingen angetreten werden. In Ensingen angekommen, wurden die Kameraden und das LF 10 gebührend empfangen.

 

In den nächsten Wochen wird bei einigen Sonderdiensten mit dem Fahrzeug geübt. Sobald die Mannschaft mit der Technik und den Geräten vertraut ist wird das Fahrzeug in den Feuerwehrdienst gestellt.

 

Gruppenbild LF10

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Technische Hilfeleistung mit einem Elektroauto

2018 05 14 THL Riet eFahrzeug 1Elektrofahrzeuge sind zwar heute noch Exoten auf den Straßen, dennoch ist ein Unfall mit solch einem Automobil der Zukunft ein realistisches Szenario, dass nicht außer Acht gelassen werden darf. Aus diesem Grund hat sich die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen/Enz Abt. Riet in den vergangenen Wochen dazu entschlossen eine Feuerwehrübung zu veranstalten, die einen Auffahrunfall eines normalen Fahrzeugs sowie eines Elektroautos simuliert. Bei den beiden Autos handelt sich es dabei um Kleinwagen, welche sehr oft auf den Straßen vertreten sind und eine relativ geringe Knautschzone besitzen. So kann es durchaus vorkommen, dass schon bei einem Unfall mit niedrigen Geschwindigkeiten die Karosserie verzogen wird und ein öffnen der Türe nicht mehr möglich ist. Um die Insassen der beiden verunglückten Fahrzeuge zu retten muss daher die Feuerwehr versuchen die beiden Autos durch technische Hilfsmittel wie einem hydraulischen Spreizer zu öffnen.

Die beiden Übungsfahrzeuge wurden zum einen vom örtlichen Schrotthändler und zum anderen von der Firma teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen teamtechnik hat sich auf kundenspezifische Anlagen in der Montage- und Prüftechnik spezialisiert und ist unter anderem auf dem Bereich der e-Antriebsprüfung tätigt. Des Weiteren besitzt das Unternehmen einen hochmodernen Fuhrpark an Elektrofahrzeugen, zu denen unter anderem auch zwei VW eUps zählen. Einer dieser eUps konnte dabei auf Anfrage für das Übungszenario gewonnen werden. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Firma teamtechnik.

Der Übungseinsatz

2018 05 14 THL Riet eFahrzeug 2Am 14.05.2018 wurde um 19:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen/Enz Abt. Riet für den Übungseinsatz alarmiert. Die Unfallmeldung lautete dabei wie folgt: Am Rieter Sportheim hat sich ein Auffahrunfall mit einem Elektroauto ereignet, bei dem der Fahrer des normalen PKWs eingeklemmt wurde. Der Fahrer des Elektrofahrzeugs blieb dabei unverletzt und konnte sich selbst befreien. Jedoch besteht die Gefahr eines Brandes, weshalb beide Fahrzeuge abgesichert werden müssen.

An der Unfallstelle angekommen, war schnell klar dass eine weitere Abteilung aus der Freiwillige Feuerwehr Vaihingen/Enz alarmiert werden musste, um mit deren hydraulischen Rettungswerkzeugen den Insassen des ersten PKWs zu retten. Die Abteilung Riet hat zeitgleich zu dieser Nachalarmierung beide Fahrzeuge unterbaut und  gegen das Abrutschten gesichert. Des Weiteren wurde ein Innerer Retter eingesetzt, welcher die verletzte Personen im ersten Fahrzeug betreut und bei der gesamten Rettungsmaßname dabei ist. Schnell wurde klar, dass sich neben den beiden Fahrern noch ein Kind auf der Rücksitzbank des ersten Fahrzeugs befindet. Dieses konnte jedoch durch das Entfernen der beiden hinteren Scheiben gerettet werden. Der Fahrer allerdings wurde im Fußraum eingeklemmt und musste Freigeschnitten werden.

Nach knapp 20 Minuten kam die nachalarmierter Einheit aus der Freiwilligen Feuerwehr Vaihingen/Enz Abt. Enzweihingen, die dank ihrem hydraulischen Rettungswerkzeug die beiden Vordertüren aufhebeln konnte. Um den Fahrer des Fahrzeugs sicher zu befreien, wurde zudem noch das Dach entfernt. Hierfür wurde eine hydraulische Rettungsschere verwendet.

Besondere Vorsicht bei Elektrofahrzeugen

2018 05 14 THL Riet eFahrzeug 3Elektrofahrzeuge wie der VW eUp besitzen eine Hochvoltbatterie, welche meist den gesamten Unterboden des PKWs ausfüllt und eine Spannung von bis zu 600 Volt besitzt. Bei einem Unfall mit großer Wucht kann diese Batterie beschädigt werden und einen Brand verursachen. Eine weitere Gefahr geht durch die defekten Hochvoltkabel aus. Diese können entweder einen Kurzschluss verursachen oder eine Gefahr durch Stromschläge für die Retter darstellen. Es ist daher zwingend erforderlich, dass bei dem Unfall mit einem Elektrofahrzeug die Sicherung der Hochvoltkomponenten entfernt wird, um diese Gefahren zu minimieren. Diese Sicherung trennt die Akkus zuverlässig vom Rest der Fahrzeugkomponenten. Jedoch ist der Ort von dieser besagten Sicherung von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich.

Ist die Batterie einmal in Brand geraten ist Vorsicht geboten. Denn das normale Löschwasser kann mit dem enthaltenen Lithium der Batterien reagieren und Wasserstoff entstehen lassen. Zündet dieser Wasserstoff durch ist eine Stichflame die Folge. Es ist demnach deutlich mehr Löschwasser notwendig, als bei einem Brand mit einem herkömmlichen PKW. Zur schnelleren und einfacheren Brandbekämpfung kann dem Löschwasser ein spezielles Gel beigemischt werden, welches jedoch die wenigsten Feuerwehren besitzen und sehr teuer ist.

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